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Ein Blick in das Leben einer Flüchtlingsfamilie in Baqa'a

Hintergrund

anmage - der Name ist ein Akronym für die die Designerin und Gründerin des Labels: Antonia Maria Gefahrt. Nach ihrem Designstudium in London sammelte die gebürtige Bayerin erst einmal einige Jahre Berufserfahrung. Immer schon verspürte sie eine Leidenschaft für die arabische Welt und den philanthropischen Wunsch, nicht nur kreativ zu arbeiten, sondern auch "etwas zu bewegen, Menschen zu helfen". Durch ihre Beziehung zu einem in Amman lebenden Araber mit palästinensischen Wurzeln kam bald noch ein besonderes Interesse für die Kultur und das Schicksal des palästinensischen Volkes hinzu.

Auf ihren zahlreichen Reisen nach Jordanien suchte sie immer auch Kontakt zu der armen Bevölkerung und besuchte beispielsweise die Flüchtlingslager der Palästinenser in Baqa'a, Jabal Hussein und Madaba - Begegnungen, die sie sehr bewegten: Auf kleinstem Raum leben dort unter erschreckenden Bedingungen Menschen, die durch den Nahost-Konflikt ihre Heimat verloren haben.



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Anmage verfolgt auch humanitäre Ziele

Inspiriert von den kunstvoll bestickten, traditionellen Gewändern und tief berührt von dem Schicksal der Palästinenser, die zum Teil schon seit über 60 Jahren in Flüchtlingslagern leben, entstand schließlich die Idee zu dem Modelabel anmage, mit dem sie nicht zuletzt auch soziale Ziele verfolgt: Durch die Arbeit, die landes-überdurchschnittlich entlohnt wird, wird die finanzielle Situation

der Flüchtlingsfrauen und deren Familien verbessert. Zudem soll anmage dazu beitragen, dass das Schicksal der ihrer Heimat beraubten Palästinenser nicht in Vergessenheit gerät und an die Notwendigkeit einer Lösung erinnern.



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